Herzklappenerkrankung 2026: ICD-10 I34/I35 + OP
Wenn dein Herz bei Anstrengung rasch pumpt und du dabei unter Atemnot oder Brustenge leidest, kann eine Herzklappenerkrankung (ICD-10-Codes I34 für Mitralklappe und I35 für Aortenklappe) dahinterstecken. Herzklappen sind Ventile, die den Blutfluss im Herzen in die richtige Richtung lenken. Wenn sie nicht mehr richtig schließen oder sich nicht mehr vollständig öffnen, wird das Herz belastet. Die Krankenkasse übernimmt die Diagnostik und die OP nach § 27 SGB V, eine Reha nach § 40 SGB V.
🔗 Passend dazu: Nach einer Herzklappen-OP ist eine Reha wichtig. Details findest du in unserem Schwester-Beitrag Herzinfarkt und Reha-Anspruch. Wenn zusätzlich ein Schrittmacher nötig wird, findest du Informationen unter Herzschrittmacher-Implantation.
Was ist eine Herzklappenerkrankung? (ICD-10 I34/I35)
Das Herz hat vier Klappen: Mitralklappe, Aortenklappe, Trikuspidalklappe und Pulmonalklappe. Jede kann erkranken. Am häufigsten sind die Aortenklappe und die Mitralklappe betroffen. Die ICD-10-GM-Klassifikation 2026 unterscheidet:
- I34 — nichtrheumatische Mitralklappenkrankheit
- I35 — nichtrheumatische Aortenklappenkrankheit
- I36 — nichtrheumatische Trikuspidalklappenkrankheit
- I37 — Pulmonalklappenkrankheit
Zwei Funktionsstörungen stehen im Mittelpunkt:
Klappenstenose (Verengung)
Die Klappe öffnet sich nicht mehr vollständig. Das Herz muss mehr Kraft aufwenden, um das Blut durch die verengte Klappe zu pumpen.
Klappeninsuffizienz (Schwäche)
Die Klappe schließt nicht mehr dicht. Ein Teil des Blutes fließt zurück (Regurgitation), das Herz muss daher mehr Volumen pumpen.
In Deutschland werden jährlich etwa 25.000 Herzklappen-Operationen durchgeführt. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit: Etwa 2 Prozent der über 65-Jährigen haben eine relevante Aortenklappenstenose.
Aortenklappenstenose — die häufigste Klappenerkrankung
Die Aortenklappenstenose (ICD-10 I35.0/I35.2) ist die häufigste behandlungsbedürftige Herzklappenerkrankung. Die Aortenklappe zwischen linker Herzkammer und Hauptschlagader verengt sich.
Ursachen
- Degenerative Verkalkung (am häufigsten bei älteren Menschen über 70)
- Angeborene bikuspide Aortenklappe (nur zwei statt drei Taschen, frühere Verkalkung)
- Rheumatisches Fieber (in Industrieländern selten, weltweit aber weiterhin häufig)
Symptome
Eine leichte Aortenklappenstenose macht oft keine Beschwerden. Sobald die Verengung kritisch wird, treten drei klassische Symptome auf:
- Belastungsdyspnoe: Atemnot bei körperlicher Anstrengung
- Angina pectoris: Brustenge oder Brustschmerz bei Belastung
- Synkope: Schwindel oder Ohnmacht bei Belastung
Diese drei Symptome werden auch als „SAD“ zusammengefasst. Das Kürzel steht für Warnzeichen dafür, dass die Klappe bald ersetzt werden muss.
Mitralklappeninsuffizienz — die zweithäufigste Erkrankung
Bei der Mitralklappeninsuffizienz (ICD-10 I34.0) schließt die Mitralklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer nicht mehr dicht. Ein Teil des Blutes fließt in den Vorhof zurück.
Ursachen
- Degenerativ: altersbedingte Erschlaffung des Klappenhalteapparats
- Nach Herzinfarkt: Teile des Halteapparats sind geschädigt
- Endokarditis: bakterielle Entzündung der Klappe
- Rheumatisch: nach rheumatischem Fieber
- Angeboren: z. B. Mitralklappenprolaps
Symptome
- Leistungsminderung und schnelle Ermüdbarkeit
- Atemnot bei Belastung, später auch in Ruhe
- Herzstolpern (Vorhofflimmern)
- Wassereinlagerungen in den Beinen
Diagnose: Auskultation, Echo, Herzkatheter
Die Diagnose beginnt mit einer einfachen Untersuchung und wird dann mit bildgebenden Verfahren verfeinert.
Auskultation (Abhören)
Dein Arzt hört dein Herz mit dem Stethoskop ab. Ein typisches Strömungsgeräusch (Herzgeräusch) weist auf eine Klappenerkrankung hin. Erfahrene Kardiologen können am Klang des Geräuschs die Art der Erkrankung erkennen.
Echokardiographie (Herz-Ultraschall)
Die wichtigste Untersuchung ist die Echokardiographie. Der Herz-Ultraschall zeigt die Klappen in Bewegung, misst den Druck über der Klappe und berechnet die Öffnungsfläche. Eine schwere Aortenklappenstenose liegt vor, wenn die Öffnungsfläche unter 1,0 cm² liegt.
Transösophageale Echokardiographie (TEE)
Wenn die transthorakale Echo nicht aussagekräftig ist, wird eine TEE durchgeführt. Die Ultraschallsonde wird über die Speiseröhre direkt hinter das Herz geführt. Das liefert besonders scharfe Bilder der Klappen.
Herzkatheter (Koronarangiographie)
Vor einer Klappen-OP wird ein Herzkatheter durchgeführt, um die Herzkranzgefäße zu prüfen. Wenn die Kranzgefäße verengt sind, werden sie in derselben Sitzung mit Stents versorgt oder in einer Bypass-OP mitbehandelt.
CT und MRT
Eine CT-Aufnahme ist vor einer TAVI (siehe unten) Pflicht, um die genaue Klappengröße und den Zugangsweg zu planen. Eine Herz-MRT zeigt zusätzlich Narben und Entzündungen im Herzmuskel.
Therapie: Wann muss operiert werden?
Nicht jede Herzklappenerkrankung muss sofort operiert werden. Eine leichte Stenose oder Insuffizienz wird zunächst nur beobachtet.
Medikamentöse Therapie
Medikamente können die Beschwerden lindern, aber die Klappe nicht reparieren. Die Medikamente werden vor und nach einer OP eingesetzt oder wenn eine OP nicht möglich ist.
- ACE-Hemmer oder AT1-Blocker: entlasten das Herz
- Diuretika: gegen Wassereinlagerungen
- Betablocker: bei zusätzlichem Vorhofflimmern
- Antikoagulation: bei Vorhofflimmern zur Schlaganfallprophylaxe
Chirurgischer Klappenersatz
Bei einer offenen Herz-OP wird die erkrankte Klappe ersetzt. Dafür gibt es zwei Materialien:
- Mechanische Klappenprothese: aus Metall, hält lebenslang, erfordert aber lebenslange Blutverdünnung (Marcumar)
- Biologische Klappenprothese: aus tierischem Gewebe (Rind, Schwein), hält 10 bis 15 Jahre, keine dauerhafte Blutverdünnung nötig
TAVI — kathetergestützter Aortenklappenersatz
Die transkatheter Aortenklappen-Implantation (TAVI) ist eine moderne Alternative zur offenen OP. Die neue Klappe wird über einen Katheter durch die Leiste oder einen kleinen Schnitt am Brustkorb bis zum Herzen geführt und dort eingesetzt — ohne den Brustkorb zu öffnen und ohne Herz-Lungen-Maschine.
Die TAVI eignet sich besonders für ältere Patienten mit erhöhtem OP-Risiko. Die Erholungszeit ist deutlich kürzer als bei einer offenen OP. Seit 2017 empfehlen die europäischen Leitlinien die TAVI auch für jüngere Patienten mit niedrigem Risiko.
Klappenrekonstruktion
Bei einer Rekonstruktion wird die Klappe repariert, statt ersetzt. Besonders bei Mitralklappeninsuffizienz ist das oft möglich. Vorteile: kein dauerhaftes Material im Körper, bessere Langzeitergebnisse.
MitraClip und andere Katheterverfahren
Bei älteren Patienten mit Mitralklappeninsuffizienz und hohem OP-Risiko kann ein MitraClip über einen Katheter eingesetzt werden. Er fixiert die undichte Klappe und reduziert die Insuffizienz. Auch hier ist keine offene OP nötig.
Was zahlt die Krankenkasse?
Die Krankenkasse übernimmt die komplette Diagnostik und Therapie der Herzklappenerkrankung nach § 27 SGB V und § 39 SGB V:
- Diagnostik (Echo, TEE, Herzkatheter, CT)
- Stationäre OP und Aufenthalt
- Klappenprothese (mechanisch oder biologisch)
- Intensivmedizinische Betreuung
- Anschließende Reha nach § 40 SGB V
- Nachsorge und Kontrolluntersuchungen
- Blutverdünner bei mechanischer Klappe
Zuzahlungen
Für Medikamente und Krankenhaustage (10 Euro pro Tag) zahlst du die gesetzliche Zuzahlung. Bei chronischer Erkrankung kannst du dich ab dem ersten Prozent deines Bruttoeinkommens befreien lassen.
Reha nach Herzklappen-OP
Nach einer Herzklappen-OP ist eine Anschlussheilbehandlung (AHB) nach § 40 SGB V der Standard. Die AHB beginnt direkt nach dem Krankenhausaufenthalt und dauert in der Regel drei Wochen.
Inhalte der Reha
- Überwachtes Aufbautraining unter EKG-Kontrolle
- Schulungen zur Erkennung von Warnzeichen
- Ernährungsberatung (mediterrane Küche)
- Stressbewältigung und psychologische Unterstützung
- Sozialmedizinische Beratung zur Rückkehr in den Beruf
Mehr zur Reha nach Herz-OP findest du in unserem Schwester-Beitrag Herzinfarkt und Reha-Anspruch.
Schwerbehinderung bei Herzklappenerkrankung
Wenn deine Herzklappenerkrankung dauerhaft deinen Alltag einschränkt, kann ein Antrag auf Schwerbehinderung sinnvoll sein.
Die Einschätzung des Grades der Behinderung (GdB) bei einer Herzklappenerkrankung richtet sich nach der Leistungsbeeinträchtigung im Alltag (Versorgungsmedizin-Verordnung – VersMedV, Anlage B Teil IX Ziff. 9.1.1). Maßgeblich sind die Einschränkung der Herzleistung (keine/leichte/mittelschwere/schwere Belastbarkeit oder Ruheinsuffizienz) und nicht einzelne Diagnosen. Nach Ziff. 9.1.2 VersMedV ist bei Herzklappenprothesen der GdS nicht niedriger als 30 zu bewerten; dieser Wert schließt eine Dauerbehandlung mit Antikoagulantien bereits ein. Die individuelle Bewertung nimmt das Versorgungsamt auf Antrag vor (Feststellung nach § 152 SGB IX). Ab einem GdB von 50 erhältst du einen Schwerbehindertenausweis.
Ab GdB 50 erhältst du einen Schwerbehindertenausweis. Mehr Informationen findest du in unserem Beitrag zur Schwerbehinderung nach Herzinfarkt.
Widerspruch und Sozialgerichtsverfahren
Es kann vorkommen, dass deine Krankenkasse eine beantragte Leistung ablehnt — etwa eine bestimmte Klappenprothese, eine TAVI statt offener OP oder eine Reha.
Widerspruch einlegen
Lege innerhalb eines Monats nach Zugang des Ablehnungsbescheids schriftlich Widerspruch bei deiner Krankenkasse ein.
Sozialgerichtsverfahren
Wenn der Widerspruch zurückgewiesen wird, kannst du innerhalb eines Monats Klage vor dem Sozialgericht erheben. Das Verfahren ist kostenlos.
Quellen:
- § 27 SGB V – Krankenbehandlung (gesetze-im-internet.de)
- § 39 SGB V – Stationäre Rehabilitation (gesetze-im-internet.de)
- Deutsche Herzstiftung – Herzklappenerkrankungen (herzstiftung.de)
Leben mit Herzklappenerkrankung
Eine Herzklappenerkrankung verändert dein Leben — aber mit der richtigen Therapie und Lebensweise hast du gute Chancen auf ein normales Leben.
Sport und Bewegung
Leichte bis moderate Ausdauerbewegung ist sinnvoll. Besprich die Belastungsgrenze mit deinem Kardiologen. Nach einer Klappen-OP beginnst du in der Reha mit dem Aufbautraining.
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Fisch und Olivenöl senkt das Risiko für Komplikationen. Verzichte auf übermäßigen Salzkonsum — das belastet das Herz.
Endokarditis-Prophylaxe
Wenn du eine künstliche Herzklappe hast, brauchst du vor bestimmten zahnärztlichen Eingriffen eine Antibiotika-Prophylaxe. Damit verhinderst du eine bakterielle Besiedlung der Klappe.
Regelmäßige Kontrollen
Geh regelmäßig zu deinem Kardiologen. Nach einer Klappen-OP sind jährliche Kontrollen Pflicht. Dabei wird die Klappenfunktion per Echo überprüft.
Marcumar-Pass bei mechanischer Klappe
Wenn du eine mechanische Klappe hast, brauchst du ein Leben lang Blutverdünner (Marcumar). Trage immer einen Marcumar-Ausweis bei dir und geh regelmäßig zur INR-Kontrolle.
Häufig gestellte Fragen zur Herzklappen-OP
Wie lange dauert eine Klappen-OP?
Eine offene Klappen-OP dauert 3 bis 5 Stunden. Eine TAVI dauert etwa 1 bis 2 Stunden.
Wie gefährlich ist eine Herzklappen-OP?
Das Risiko hängt von Alter, Begleiterkrankungen und Klappentyp ab. Bei einer offenen OP liegt das Sterberisiko in erfahrenen Zentren unter 3 Prozent. Bei einer TAVI liegt es unter 1 Prozent.
Welche Klappe ist besser — mechanisch oder biologisch?
Mechanische Klappen halten lebenslang, erfordern aber lebenslange Blutverdünnung. Biologische Klappen halten 10 bis 15 Jahre, ohne dauerhafte Blutverdünnung. Die Wahl hängt von deinem Alter, Lebensstil und der Bereitschaft zur Blutverdünnung ab.
Wie lange bin ich nach der OP arbeitsunfähig?
Je nach Beruf 6 bis 12 Wochen. Die stufenweise Wiedereingliederung nach § 74 SGB V ermöglicht eine sanfte Rückkehr in den Job.
Kann ich nach einer Klappen-OP Sport treiben?
Ja. Nach der Reha und mit ärztlicher Freigabe kannst du viele Sportarten wieder ausüben. Besonders Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren und Walking sind gut geeignet.
Was kostet eine TAVI?
Die Krankenkasse übernimmt die vollständigen Kosten einer TAVI, wenn die medizinischen Voraussetzungen vorliegen. Du zahlst nur die gesetzliche Zuzahlung für den Krankenhausaufenthalt.
Kann eine künstliche Klappe erneut erkranken?
Mechanische Klappen verschleißen praktisch nicht. Biologische Klappen können nach 10 bis 15 Jahren verkalken oder degenerieren und müssen ggf. ersetzt werden.
Sozialrat unterstützt dich
Wenn du unsicher bist, ob dein Antrag auf eine Herzklappen-OP richtig gestellt ist, oder wenn du einen ablehnenden Bescheid erhalten hast, kannst du dich an unsere Beratung wenden. Wir prüfen deinen Fall, erklären dir die nächsten Schritte und helfen dir, deine Rechte durchzusetzen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder rechtliche Beratung. Bei konkreten Gesundheitsfragen wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt. Für eine rechtliche Bewertung deines Falls stehen unsere Beratungsstellen und zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bereit.
Autor: Salomo Swoboda · Datum: 21.06.2026 · Zuletzt geprüft: 21.06.2026 · Nächste Prüfung: 21.12.2026
Strukturierte Daten (Schema.org JSON-LD)
{
"@context": "https://schema.org",
"@graph": [
{
"@type": "Article",
"@id": "https://sozialrat.org/herzklappenerkrankung-operation/#article",
"headline": "Herzklappenerkrankung 2026: ICD-10 I34/I35 + OP",
"datePublished": "2026-06-21",
"dateModified": "2026-06-21",
"inLanguage": "de-DE",
"author": {
"@type": "Person",
"name": "Salomo Swoboda",
"url": "https://sozialrat.org/impressum/"
},
"publisher": {
"@type": "Organization",
"name": "sozialrat.org",
"url": "https://sozialrat.org/",
"logo": {
"@type": "ImageObject",
"url": "https://sozialrat.org/wp-content/uploads/sozialrat-logo.png"
}
},
"mainEntityOfPage": "https://sozialrat.org/herzklappenerkrankung-operation/",
"description": "Herzklappenerkrankung 2026: ICD-10 I34/I35 + TAVI + Rekonstruktion + Reha.",
"keywords": "Herzklappenerkrankung, ICD-10 I34 I35, Aortenklappe, Mitralklappe, TAVI, Klappenersatz, SGB V § 27 § 39",
"articleSection": "Herz-Kreislauf",
"wordCount": 2050,
"inLanguage": "de-DE"
},
{
"@type": "MedicalCondition",
"name": "Herzklappenerkrankung",
"alternateName": "Aortenklappenstenose, Mitralklappeninsuffizienz, Herzklappenfehler",
"code": {
"@type": "MedicalCode",
"codeValue": "I34/I35",
"codingSystem": "ICD-10-GM"
},
"associatedAnatomy": {
"@type": "AnatomicalStructure",
"name": "Herzklappen (Aorta, Mitral, Trikuspidal, Pulmonal)"
},
"possibleTreatment": [
"Klappenersatz mechanisch",
"Klappenersatz biologisch",
"TAVI",
"Klappenrekonstruktion",
"MitraClip",
"Medikamentöse Therapie"
],
"signOrSymptom": [
"Belastungsdyspnoe",
"Angina pectoris",
"Synkope",
"Leistungsminderung",
"Herzstolpern"
]
}
]
}
Quellen und weiterführende Informationen
- ICD-10-GM 2026 — Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Diagnoseschlüssel I34/I35.
- ESC/EACTS-Leitlinie 2021 Valvular Heart Disease — European Society of Cardiology, Management of valvular heart disease.
- AWMF-Leitlinie — Diagnostik und Therapie der Herzklappenerkrankungen.
- Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) — Anlage B, Teil IX: Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) — § 27 Krankenbehandlung, § 39 stationäre Rehabilitation, § 74 Stufenweise Wiedereingliederung.
- Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) — § 152 Feststellung der Behinderung, Ausweise.
- Deutsche Herzstiftung — Patienteninformationen Herzklappenerkrankungen.
⚖️ Hinweis zu Rechtsdienstleistung und Medizin: Dieser Beitrag informiert dich über die medizinischen und sozialrechtlichen Grundlagen der Herzklappenerkrankung. Er ersetzt weder die Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt noch die individuelle Rechtsberatung. Bei konkreten Beschwerden wende dich bitte zeitnah an deine Hausarztpraxis oder deinen Kardiologen.

Schreibe einen Kommentar