Herzinsuffizienz 2026: ICD-10 I50 + Symptome
Autor: Salomo Swoboda · Stand: 21.06.2026 · Zuletzt geprüft: 21.06.2026
📌 Auf einen Blick (Featured Snippet): Herzinsuffizienz (ICD-10-GM-Code I50 in der Version 2026 des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte) bezeichnet die nachlassende Pumpleistung deines Herzens. Sie äußert sich vor allem in Atemnot unter Belastung, Wassereinlagerungen in den Beinen und schneller Ermüdbarkeit. Die Schwere teilen Ärztinnen und Ärzte nach den vier NYHA-Klassen ein; der Blutwert BNP zeigt dem Arzt, ob die Beschwerden wirklich vom Herzen kommen.
Was ist Herzinsuffizienz? (ICD-10 I50)
Wenn dein Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körper pumpt oder das Blut vor dem Herzen staut, sprechen Mediziner von einer Herzinsuffizienz. Die offizielle Klassifikation in der Diagnostik führt das ICD-10-GM-Kapitel I50 (genaue Bezeichnung im Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation: Heart failure). Die konkreten Sub-Codes, die Ärzte auf deiner Diagnose notieren, reichen 2026 von I50.0 (Rechtsherzinsuffizienz, primär) über I50.1 (Linksherzinsuffizienz) bis I50.9 (Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet).
In Deutschland sind nach dem Deutschen Herzbericht 2024 der Deutschen Herzstiftung rund 2,5 Millionen Menschen betroffen, mit steigender Tendenz. Das ist keine Randerscheinung: In der Hausarzt-Praxis gehört die Herzinsuffizienz zu den häufigsten chronischen Diagnosen überhaupt. Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden aus deiner Familie begleitest — du bist nicht allein damit.
Ein wichtiger Punkt, den viele Betroffene nicht wissen: Herzinsuffizienz ist heute kein Todesurteil mehr. Die medikamentöse Therapie hat sich zwischen 2015 und 2025 deutlich verbessert. Wer seine Diagnose versteht und konsequent die Therapie-Schritte mitgeht, hat gute Chancen auf ein stabiles Leben über Jahre.
🔗 Passend dazu: Unser Schwester-Beitrag Herz-Kreislauf-Risikofaktoren 2026: Prävention + § 20 SGB V zeigt dir, welche Faktoren du selbst beeinflussen kannst.
NYHA-Klassen I-IV — wie Ärzte die Schwere einteilen
Die NYHA-Klassifikation (New York Heart Association) ist seit 1994 der Standard, um die Schwere deiner Beschwerden einzustufen. Sie orientiert sich an dem, was du im Alltag noch leisten kannst, ohne Symptome zu spüren.
| NYHA-Klasse | Was du im Alltag merkst | Was das für deine Belastbarkeit heißt |
|---|---|---|
| — | — | — |
| **I** | Keine Beschwerden bei normaler körperlicher Aktivität | Du kannst Treppen steigen, spazieren, einkaufen — alles ohne Luftnot |
| **II** | Leichte Beschwerden bei normaler Belastung | Schnelles Treppensteigen oder Bergauf-Gehen wird anstrengend, in Ruhe ist alles normal |
| **III** | Deutliche Beschwerden schon bei geringer Belastung | Schon das Anziehen oder kurze Gehstrecken lösen Luftnot oder Erschöpfung aus |
| **IV** | Beschwerden bereits in Ruhe | Du bist im Liegen oder Sitzen eingeschränkt, jede Bewegung kostet Kraft |
Praktischer Tipp: NYHA-Klasse III oder IV ist gleichzeitig der zentrale Wert, nach dem das Versorgungsamt deinen Grad der Behinderung (GdB) bemisst. Die Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) sieht bei einer schweren Herzinsuffizienz mit deutlicher Leistungseinschränkung regelmäßig einen GdB von 50 bis 100 vor. Mehr dazu im Abschnitt zu § 152 SGB IX weiter unten.
Die 7 wichtigsten Symptome
Damit du Veränderungen bei dir früh genug erkennst, hier die Beschwerden, auf die du achten solltest — und die du bitte zeitnah mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt besprichst.
1. Belastungs-Dyspnoe
Das ist die Luftnot unter Belastung, zum Beispiel beim Treppensteigen, beim Tragen von Einkaufstüten oder beim Radfahren. Wenn du merkst, dass du bei Aktivitäten außer Atem gerätst, die dir vor wenigen Monaten noch leichtfielen, ist das ein Warnsignal. Belastungs-Dyspnoe ist das Frühwarnzeichen der Herzinsuffizienz überhaupt.
2. Nykturie
Du musst nachts mehrfach auf die Toilette, obwohl du abends wenig getrunken hast? Das kann ein Zeichen sein, dass sich nachts, wenn du liegst, eingelagertes Wasser aus den Beinen wieder in den Blutkreislauf verteilt und die Nieren anregt. Nykturie ist für viele Betroffene das erste Symptom, das sie überhaupt bemerken.
3. Ödeme in den Beinen
Drückt dein Sockenrand deutliche Spuren in die Haut? Schwellen deine Fußknöchel oder Unterschenkel am Abend an? Das sind Wassereinlagerungen, weil dein Herz das Blut nicht mehr effizient genug abtransportiert.
4. Leistungsminderung und Fatigue
Du fühlst dich dauerhaft erschöpft, selbst nach ausreichend Schlaf? Diese sogenannte Fatigue ist bei Herzinsuffizienz häufig und wird oft als „normales Älterwerden“ fehlinterpretiert. Sie hat aber eine klare Ursache: dein Körper wird nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt.
5. Herzrasen und Palpitationen
Dein Herz stolpert, rast oder schlägt unregelmäßig? Das können Begleitsymptome sein oder Hinweise auf eine ursächliche Rhythmusstörung (zum Beispiel Vorhofflimmern). Beides gehört in kardiologische Abklärung.
6. Plötzliche Gewichtszunahme
Mehr als 2 kg in 3 Tagen ohne veränderte Ernährung sind ein Alarmsignal: Du sammelst Wasser in deinem Körper. Bitte wiege dich in diesem Fall täglich und melde dich umgehend bei deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin.
7. Orthopnoe (Atemnot im Liegen)
Wenn du nachts mit Atemnot aufwachst und dich aufsetzen musst, um wieder Luft zu bekommen, sprechen Mediziner von Orthopnoe. Viele Betroffene schlafen deshalb instinktiv mit erhöhtem Oberkörper oder in einem Sessel. Das ist ein deutliches Zeichen für eine fortgeschrittene Herzinsuffizienz.
Diagnostik — BNP, EKG, Echo & Co.
Welche Untersuchungen deine Arztpraxis einleitet, wenn der Verdacht auf Herzinsuffizienz besteht, ist in der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz festgelegt.
BNP und NT-proBNP — der schnelle Blutwert
BNP (B-type natriuretisches Peptid) und sein stabileres Pendant NT-proBNP werden im Blut gemessen. Sie steigen an, wenn dein Herz unter Druck arbeitet. Die Faustregel aus der ESC-Leitlinie (European Society of Cardiology, 2021; Update 2025):
- BNP < 35 pg/ml und NT-proBNP < 125 pg/ml: Herzinsuffizienz ist unwahrscheinlich.
- Werte darüber: Es besteht Verdacht, der durch weitere Diagnostik (Echo, EKG) bestätigt oder entkräftet werden muss.
Wichtig für dich: Ein einzelner BNP-Wert ohne Symptome beweist noch nichts. Die Kombination aus Beschwerden, körperlicher Untersuchung und BNP-Wert ergibt das Bild.
Echokardiographie (Herz-Ultraschall)
Das ist die zentrale Untersuchung. Dein Kardiologe oder deine Kardiologin misst die Ejektionsfraktion (EF) — also den Anteil des Blutes, den dein Herz pro Schlag auswirft. Ein EF unter 40 % spricht für eine HFrEF (Heart Failure with reduced Ejection Fraction), ein EF über 50 % für eine HFpEF (erhaltene Pumpfunktion). Beide Formen werden heute behandelt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt.
Weitere Diagnostik
- EKG: zeigt Rhythmusstörungen, alte Infarkte, Hinweise auf Vorhofflimmern.
- Röntgen-Thorax: erkennt ein gestautes Lungenödem oder einen vergrößerten Herzschatten.
- Blutlabor: Nierenwerte, Elektrolyte, Schilddrüsenwerte — alles, was die Herzfunktion mit beeinflusst.
- Langzeit-EKG / Eventrecorder: bei Verdacht auf Rhythmusstörungen.
Wann zum Hausarzt, wann zum Kardiologen?
Wenn du die oben genannten Symptome neu bemerkst, geh zeitnah zu deiner Hausarztpraxis. Die Hausärztin kann erste Blutwerte (BNP) bestimmen, ein EKG schreiben und dich bei Bedarf zum Kardiologen überweisen. Für die Überweisung zum Facharzt brauchst du normalerweise einen Überweisungsschein von der Hausarztpraxis — das gehört zur kassenärztlichen Versorgung nach § 27 SGB V (Krankenbehandlung).
Notfall-Symptome — wann die 112?
Ruf sofort den Rettungsdienst, wenn:
- du plötzlich schwere Atemnot hast, auch in Ruhe,
- Brustschmerzen oder ein Engegefühl in der Brust dazukommen,
- du kalten Schweiß und Übelkeit zusammen mit Atemnot spürst,
- dein Bewusstsein sich trübt oder du ohnmächtig wirst.
Diese Zeichen können auf eine akute Dekompensation oder einen Herzinfarkt hindeuten. Beides ist ein Notfall.
Therapie im Überblick
Die Therapie der Herzinsuffizienz ruht heute auf vier medikamentösen Säulen (sogenannte „Fantastic Four“, etabliert 2023/2024 in den Leitlinien):
- RAAS-Hemmer (z. B. ACE-Hemmer, Sartane) — entlasten das Herz, senken den Blutdruck.
- Betablocker — schützen das Herz, verlangsamen den Puls.
- Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) — entwässern, schützen das Herzgewebe.
- SGLT2-Hemmer (ursprünglich Diabetes-Medikamente, heute Herzinsuffizienz-Standard) — entlasten das Herz, schützen die Nieren.
Welche dieser Medikamente für dich infrage kommen und in welcher Dosierung, entscheidet dein Kardiologe oder deine Kardiologin — je nach EF, Begleiterkrankungen und Verträglichkeit. Bitte setze keines deiner Medikamente eigenmächtig ab, auch wenn du dich besser fühlst.
Neben Medikamenten zählt der Lebensstil: salzarme Ernährung (weniger als 5 g Salz pro Tag), regelmäßige Bewegung im Rahmen deiner Belastbarkeit, Gewichtsmanagement, Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkohol. Eine Reha (Leistungen zur medizinischen Rehabilitation) nach Krankenhausaufenthalt oder bei fortschreitender Erkrankung steht dir nach § 40 SGB V zu. Wie du den Antrag stellst, haben wir in unserem Schwester-Beitrag Herzinfarkt-Reha 2026: § 40 SGB V zusammengefasst.
Schwerbehinderung & Pflegegrad — deine Ansprüche
Grad der Behinderung (GdB) nach VersMedV
Wenn deine Herzinsuffizienz dauerhaft deinen Alltag einschränkt, kannst du beim Versorgungsamt einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Die Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) regelt in Anlage B, Ziffer 9 (Herz und Kreislauf), Abschnitt 9.1.1 die Einschränkung der Herzleistung anhand der klinischen Leistungseinbuße (nicht nach EF-Wert). Die dort hinterlegten Anhaltswerte lauten:
- Keine wesentliche Leistungsbeeinträchtigung (keine Insuffizienzerscheinungen bei stärkerer Belastung): GdS 0-10
- Leistungsbeeinträchtigung bei mittelschwerer Belastung (z. B. forsches Gehen 5-6 km/h, pathologische Messdaten bei 75 W Ergometer): GdS 20-40
- Leistungsbeeinträchtigung bereits bei alltäglicher Belastung (Spazierengehen, Treppensteigen, pathologische Messdaten bei 50 W Ergometer): GdS 50-70
- Mit gelegentlichen schweren Dekompensationserscheinungen: GdS 80
- Leistungsbeeinträchtigung bereits in Ruhe (Ruheinsuffizienz, deutliche Stauungsorgane): GdS 90-100
Die Bewertung nimmt das Versorgungsamt immer einzelfall-basiert anhand deiner Befunde vor — entscheidend ist der ärztliche Befundbericht deiner Kardiologin oder deines Kardiologen. Als schwerbehindert im Sinne des SGB IX gilt, wer einen Grad der Behinderung von wenigstens 50 hat (§ 2 Abs. 2 SGB IX). Das Feststellungsverfahren selbst regelt § 152 SGB IX.
Pflegegrad nach SGB XI
Wenn deine Herzinsuffizienz so weit fortgeschritten ist, dass du im Alltag regelmäßig Hilfe brauchst (Anziehen, Waschen, Treppensteigen, Einkaufen), steht dir der Weg zu einem Pflegegrad nach § 14 SGB XI offen. Die Begutachtung übernimmt der MD (Medizinischer Dienst) oder bei Privatversicherten Medicproof.
Wie der Pflegegrad-Antrag bei Herzinsuffizienz konkret abläuft, welche Unterlagen du brauchst und wie du dich auf die MD-Begutachtung vorbereitest, liest du in unserem Schwester-Beitrag Herzinsuffizienz-Pflegegrad 2026: § 14 SGB XI.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Herzinsuffizienz und einem „schwachen Herzen“?
Im Alltag sagen viele Menschen „schwaches Herz“. Medizinisch ist das unscharf. Die Herzinsuffizienz ist die diagnostizierte Erkrankung mit klaren Kriterien (Symptome + Befund + ggf. BNP). Wenn du die Diagnose noch nicht hast, aber Symptome bemerkst, geh bitte zeitnah zur Hausarztpraxis.
Ab wann gilt Herzinsuffizienz als Schwerbehinderung?
Rechtlich ab einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50. Den GdB stellt das Versorgungsamt auf Antrag fest, basierend auf deinen ärztlichen Befunden. Der Schwerbehindertenausweis bringt dir unter anderem Steuererleichterungen, Kündigungsschutz und Zusatzurlaub.
Welcher Arzt stellt die Diagnose?
Der erste Weg führt zur Hausarztpraxis (§ 27 SGB V). Die sichere Diagnose einer Herzinsuffizienz und die Einteilung in HFrEF/HFpEF übernimmt dann die Kardiologin oder der Kardiologe per Echokardiographie. Hausärzte überweisen dich dorthin.
Was bedeutet ein BNP-Wert über 500?
Ein BNP-Wert deutlich über 500 pg/ml (bzw. NT-proBNP altersabhängig deutlich erhöht) ist ein starker Hinweis auf eine Herzinsuffizienz. Er ersetzt aber nicht die Diagnose — die muss immer durch Echo und klinische Beurteilung bestätigt werden.
Kann man mit Herzinsuffizienz noch arbeiten?
Das hängt von deiner NYHA-Klasse und deinem Arbeitsplatz ab. NYHA I-II bedeutet, dass viele Berufe weiter möglich sind (ggf. mit Anpassungen). NYHA III-IV kann zur Erwerbsminderungsrente oder zu Maßnahmen der Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX führen. Sprich mit deinem Hausarzt, deiner Kardiologin und gegebenenfalls dem Integrationsamt über Anpassungen.
Wie schnell muss ich bei Wassereinlagerungen handeln?
Innerhalb von 24 Stunden. Wenn du in wenigen Tagen mehr als 2 kg zunimmst, deine Beine merklich anschwellen oder du nachts schlechter Luft bekommst, melde dich am gleichen Tag bei deiner Hausarztpraxis. Bei Atemnot in Ruhe oder Brustschmerz: 112 rufen.
Nächste Schritte — was du jetzt tun kannst
Wenn du einzelne dieser Symptome bei dir wiedererkennst, hier eine kompakte To-do-Liste für die nächsten 7 Tage:
- Termin in der Hausarztpraxis vereinbaren — innerhalb der nächsten 7 Tage, bei Atemnot in Ruhe noch heute.
- Symptome notieren: Seit wann, wie oft, in welchen Situationen. Dein Arzt oder deine Ärztin braucht diese Angaben.
- Gewicht kontrollieren: Wiege dich morgens nach dem Aufstehen und notiere den Wert. Eine plötzliche Zunahme von mehr als 2 kg in 3 Tagen ist ein Alarmsignal.
- Befunde sammeln: Vorbereitete Arztbriefe, Krankenhaus-Entlassungsberichte, Medikamentenplan mitbringen.
- Schwerbehinderung prüfen: Wenn deine Beschwerden deinen Alltag deutlich einschränken, kann ein Antrag beim Versorgungsamt sinnvoll sein.
- Pflegegrad prüfen: Wenn du bei Alltagstätigkeiten regelmäßig Hilfe brauchst, lohnt sich der Pflegegrad-Antrag bei deiner Pflegekasse.
Für die weiterführenden Themen haben wir zwei Schwester-Beiträge, die du direkt im Anschluss lesen kannst:
- Herzinsuffizienz-Pflegegrad 2026: § 14 SGB XI — der Pflegegrad-Weg nach SGB XI
- Herz-Kreislauf-Risikofaktoren 2026: Prävention + § 20 SGB V — was du selbst zur Vorbeugung tun kannst
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Quellen und weiterführende Informationen
- ICD-10-GM 2026 — Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Diagnoseschlüssel I50.- Herzinsuffizienz.
- Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz — Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF.
- ESC-Leitlinie Heart Failure 2021 (mit Update 2025) — European Society of Cardiology, Definition, Diagnostik, Therapie der HFrEF und HFpEF.
- NYHA-Klassifikation — New York Heart Association, functional classification (1994, unverändert in Gebrauch).
- Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) — Anlage B, Ziffer 9 (Herz und Kreislauf).
- Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) — § 27 Krankenbehandlung.
- Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) — § 152 Schwerbehinderte Menschen.
- Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) — § 14 Pflegebedürftigkeit.
- Deutscher Herzbericht 2024 — Deutsche Herzstiftung e.V., Frankfurt.
⚖️ Hinweis zu Rechtsdienstleistung und Medizin: Dieser Beitrag informiert dich über die medizinischen und sozialrechtlichen Grundlagen der Herzinsuffizienz. Er ersetzt weder die Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt noch die individuelle Rechtsberatung durch eine zugelassene Beratungsstelle (z. B. Sozialverband VdK, SoVD, unabhängige Patientenberatung UPD) oder eine Rechtsanwältin. Bei konkreten Beschwerden wende dich bitte zeitnah an deine Hausarztpraxis, in Notfällen an den Rettungsdienst (112).

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