PTBS 2026: Posttraumatische Belastungsstörung erkennen, behandeln, genesen

PTBS 2026: Posttraumatische Belastungsstörung erkennen, behandeln, genesen

Kurzdefinition: Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) ist eine Folge schwer belastender Erlebnisse. EMDR und Traumatherapie sind die wirksamsten Behandlungen.

ICD-10 F43.1: Was ist PTBS?

PTBS entwickelt sich nach extrem belastenden Ereignissen (Krieg, Unfall, sexualisierte Gewalt, Naturkatastrophen). Symptome sind Wiedererleben, Vermeidung und Übererregung.

EMDR: Augenbewegungs-Desensibilisierung

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode, bei der traumatische Erinnerungen durch geführte Augenbewegungen verarbeitet werden.

Traumatherapie und PITT

Neben EMDR gibt es Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT), Somatic Experiencing und Schema-Therapie für PTBS.

Opferentschädigung und Versorgungsleistungen

Opfer von Gewalttaten können Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) erhalten. Soldaten mit PTBS haben Anspruch auf Versorgungsleistungen nach SVG.

Häufige Fragen (FAQ)

Muss ich das Trauma nochmal erzählen?

Nicht zwingend. EMDR und PITT arbeiten ohne detailliertes Nacherzählen. Wichtig ist nur, dass du dich an das Trauma erinnerst.

Stand: 20.06.2026 — Keine Rechtsberatung.

Quellen: ICD-10 F43.1, gesetze-im-internet.de/oeg/, DGPPN-Leitlinie PTBS.

Autor: Salomo Swoboda · Verfasst am: 20.06.2026

Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) – Volltext-Pflichtverweis:

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  • § 3 RDG (Definition): Rechtsdienstleistung ist jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert.
  • § 5 RDG (Erlaubnistatbestände): Rechtsdienstleistungen dürfen nur von registrierten Erlaubnisinhabern erbracht werden (z. B. Rechtsanw<e;, Rentenberater, Steuerberater).
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