Essstörung 2026: Magersucht, Bulimie und Binge-Eating verstehen und behandeln

Essstörung 2026: Magersucht, Bulimie und Binge-Eating verstehen und behandeln

Kurzdefinition: Essstörungen (ICD-10 F50) sind psychische Erkrankungen mit gestörtem Essverhalten und Körperbild. Magersucht (F50.0), Bulimie (F50.2) und Binge-Eating (F50.4) sind die häufigsten Formen. Eine frühzeitige Therapie verbessert die Prognose erheblich.

ICD-10 F50: Formen der Essstörung

Die häufigsten Essstörungen sind:

Stationäre Therapie bei Magersucht

Bei Magersucht mit BMI unter 15 ist oft eine stationäre Behandlung notwendig. Die Therapie umfasst Gewichtsrehabilitation, Psychotherapie und Familientherapie.

Bulimie und Binge-Eating: ambulante Therapie

Bulimie und Binge-Eating können häufig ambulant behandelt werden. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist Mittel der ersten Wahl.

Familien-Einbindung bei jugendlichen Betroffenen

Bei Minderjährigen ist die Familientherapie nach § 35a SGB VIII zentral. Eltern lernen, das Kind zu unterstützen ohne zu kontrollieren.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann ist eine stationäre Therapie nötig?

Bei BMI unter 15, akuter Selbstgefährdung, Therapieversagen nach 6 Monaten ambulanter Behandlung oder schweren Begleiterkrankungen.

Stand: 20.06.2026 — Keine Rechtsberatung.

Quellen: ICD-10 F50, gesetze-im-internet.de/sgb_8/__35a.html, DGPM-Leitlinie Essstörungen.

Autor: Salomo Swoboda · Verfasst am: 20.06.2026

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